Diesen Artikel habe ich gestern beim Lesen des JuSo-Blogs entdeckt (und auch kommentiert).
Auch wenn der Artikel inzwischen gelöscht ist, zeigt es doch, was anscheinend, wie die JuSos mit allen Mitteln probieren, “ihre” Kandidatin, Frau Gesine Schwan, öffentlich zu unterstützen. Die Veröffentlichung auf dem Blog der JuSo-HSG zeigt, dass sie sich aber irgendwie nicht über die Grenzen des guten Geschmacks im Klaren sind: wie auf dem Screenshot zu sehen wird die lebensgefährliche Erkrankung eines Kommilitonen irgendwie doch darauf zurückgeführt, dass Gesine Schwan nicht mehr an dieser Universität tätig ist. Was Frau Schwan dagegen hätte tun können und ob Herr Pleuger nun also indirekt Mitschuld hat – all das bleibt wohl in den Reihen der JuSos verborgen. Schön, dass der Artikel nach meiner Intervention so schnell gelöscht wurde, was auch zeigt, das man da nicht jedem in der Gruppe die Schuld geben kann. Andererseits darf so etwas einfach nicht passieren.
Und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Jusos probieren, seltsame Öffentlichkeitsarbeit für Frau Schwan zu machen. 1 1/2 Semester nach dem Weggang, zufälligerweise wenige Wochen vor der Bundespräsidentschaftswahl, fällt den JuSos (und der Linken.SDS) auf, dass sich das StuPa noch gar nicht bei Frau Schwan bedankt hat. Oder so. Und natürlich muss das nachgeholt werden, in Form einer Pressemitteilung, damit es auch ja jeder erfährt. So wird das StuPa für die PR-Taktik der Bundespräsidentschaftskandidatin genutzt.
UPDATE: Es sei auf die Gegendarstellung der Gruppen in den Kommentaren hingewiesen.
